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wunderschön oder bedrohlich - das ist unsere Entscheidung

Denk doch einfach, es ist ein bisschen gut!

Einkauf mit NLP-Erlebnis-Faktor

Bei unserem letzten Einkauf hatten wir, Bernd und Jasmin, ein fast schon erschütterndes Erlebnis: Ein Mitarbeiter des Supermarktes fiel, nachdem er Regale eingeräumt hatte und von der Leiter steigen wollte, über eine Palette, die am Boden lag. Ein Fuß war noch in der Leiter, einer schon am Boden gewesen. Zunächst blieb der Mann am Boden liegen und wir wollten ihm schon zu Hilfe kommen, obwohl der Sturz nicht eben gefährlich gewirkt hatte. Doch dann rappelte sich der Mitarbeiter auf und begann, wütend vor sich hin zu schimpfen – die Arbeitsbedingungen hätten Schuld an seinem Unfall. „Immer muss ich hetzen, immer muss es schnell gehen, nie habe ich Zeit“, beschwerte er sich lautstark. An uns gewandt fuhr er fort, über seine Firma, den Arbeitgeber, die Vorgesetzten usw. zu hetzen, er wurde immer wütender. Wir sagten einige besänftigende Wort und gingen dann weiter, seine zornige Stimme hallte uns noch lange in dem fast leeren Einkaufsmarkt hinterher.
Erstaunlicherweise fanden wir in anderen Bereichen des Supermarktes sehr nette, freundliche und zufrieden wirkende Mitarbeiter. Einige standen lachend beieinander, andere gingen ihrer Arbeit nach und auch an der Kasse wurden wir freundlich bedient. Hatten sie einen anderen Arbeitgeber? Waren die Bedingungen für sie anders? Hatten sie etwa mehr Zeit?
Dazu passt sehr gut ein anderes Erlebnis: Meine Arbeitskollegin kam jüngst von ihrem Bildungsurlaub zurück und meinte, dort habe sie auch NLP gemacht: Sie wisse jetzt, dass man nicht sagen solle, dies oder jenes sei schlecht, sondern stattdessen sagen solle, dies oder jenes sei doch auch irgendwie ein bisschen gut. Wäre das ein hilfreicher Tipp für unseren Mann aus dem Supermarkt? Wäre ihm damit geholfen? Etwa zu sagen, ich bin zwar gefallen, habe einen blöden Chef und nie genug Zeit, aber irgendwie ist das doch auch ein bisschen gut?

Wir erleben immer wieder, dass einzelne Menschen in Situationen scheitern oder es ihnen darin sehr schlecht geht, während andere gut zurechtkommen und gar keine Herausforderung sehen. Liegt das daran, dass sie sich dann, wenn sie etwas als negativ empfinden, sagen: „Ach, irgendwie ist das doch auch ein bisschen gut?“ Wohl kaum, denn NLP ist gerade kein künstliches positives Denken, sondern ein besonders hoher Grad der Bewusstheit für das, was im eigenen Leben geschieht. Es geht gerade nicht darum, sich etwas schön zu reden, also etwas als gut zu titulieren, was sich schlecht anfühlt. Ebenso wenig geht es darum, vor sich hin zu schimpfen, unzufrieden zu sein und trotzdem weiter in der Situation zu bleiben.

Echte Zufriedenheit, ob im Job, in der Familie oder im Privatleben, kann mit NLP dann erreicht werden, wenn deutlich wird, dass es um unser Leben geht und das daher nur eine Person verantwortet: Wir selbst! Dabei zu erkennen, dass wir jede einzelne darin vorkommende Situationen bewerten und somit gedanklich und sprachlich dafür sorgen, wie wir uns fühlen und wie wir mit den Situationen umgehen wollen, gibt den Ausschlag zwischen einer Lebenseinstellung und einer aufgestülpten Gute-Laune-Brille.
Wir haben eine Situation, die wir als negativ empfinden? Dann wissen wir, dass das an unserer Bewertung liegt, die wir aufgrund unserer Glaubenssätze, Werte, Erfahrungen, innerer Anteile usw. gefällt haben. Damit haben wir nun zwei Möglichkeiten: Wollen wir etwas an unserer Bewertung ändern? Mit Techniken wie Reframing, Glaubenssatzarbeit oder Wahrnehmungsposition an unserer inneren Einstellung arbeiten? So, dass wir uns tatsächlich zu einer anderen Sicht- und Empfindungsweise vorwagen können? Oder haben wir nach eingehender Abwägung befunden, dass diese Bewertung aufrechterhalten werden soll, weil unsere Werte etc. tatsächlich zu stark verletzt werden? Dann können wir mit Strategie und Zielearbeit klar definieren, was wir stattdessen wollen. Nicht in der schlechten Bedingung verharren, sondern aktiv daran arbeiten, eine neue, bessere Lebenssituation zu erschaffen. In beiden Fällen wird deutlich: Es liegt an uns, damit umzugehen! Veränderung, ob im Denken, Fühlen, Bewerten oder im Handeln und Tun kommt nicht von alleine, wir selbst sind diejenigen, die anfangen und den Weg der Veränderung aktiv gestalten und gehen müssen, auch wenn es dadurch erst einmal etwas anstrengend werden kann. Das Ergebnis ist, insbesondere dann, wenn wir immer öfter zu aktiven Lebensgestaltern werden, dass immer mehr Bereiche nach unseren eigenen Wünschen geformt sind und wir eine deutlich höheren Zufriedenheit in unser Leben holen.

Jasmin Frank

 

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