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Die Macht der wirkungsvollen Worte

Worte – die scheinbar harmlosen und für die meisten so selbstverständlichen Bestandteile unserer tagtäglichen Sprache – können eine immense Wirkung entfalten.

Sie öffen die Türen und die Herzen der Menschen ebenso, wie sie tiefe Wunden reißen und riesige Mauern aufbauen. Sie zerstören Beziehungen oder besiegeln Karrieren. Einzelne Wörter können schlagartig eine geradezu schicksalhafte Wirkung entfalten.  Oder wie Mark Twain schon sagte: „Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem fast richtigen, ist wie der Unterschied zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitzeinschlag.“

In Studien an der Universität Jena, in denen mittels bildgebenden Verfahren die Wirkung gehörter Worte im Gehirn erforscht wurde, haben es bestätigt: „Worte, wie z.B.:quälend, zermürbend oder plagend alarmieren das Schmerzzentrum im Gehirn ebenso wie spitze Nadelstiche“ berichtet Dr. Thomas Weiß, der als verantwortlicher Psychologe diese Studie leitete. Das menschliche Gehirn verarbeitet negative Worte mit der gleichen neuronalen Reaktion wie beim körperlichen Schmerz.

„Insofern wird klar“, so Clemens Knobloch, Professor für Sprachpsychologie der Universität Siegen, „dass in unserer Gesellschaft die Sprache eines der wirkungsvollsten aber auch gefährlichsten Instrumente ist, mit denen wir Menschen ausgestattet sind“.

Doch auch wenn diese Zusammenhänge nun wissenschaftlich bestätigt wurden – so richtig überraschend sind diese Erkenntnisse nicht. Jeder von uns hat es sicher schon am eigenen Leib verspürt, wie schmerzhaft verletzend abfällige, boshafte oder auch einfach nur unbedachte Äußerungen von Mitmenschen sein können. Ebenso haben wir alle auch schon die angenehme und wohltuende Wirkung eines tröstenden und aufbauenden Zuspruches erlebt.

 

Allein der Klang von Wörtern verursacht ein heftiges Neuronenfeuer im Gehirn

– sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung…

sender-empfngerMittels unserer Sprache teilen wir anderen Menschen unsere Interpretationen unserer Wahrnehmungen und unsere Erfahrungen mit. Weil mittels der Sprache aber auch nur das subjektive Erleben ausgedrückt werden kann, sind sprachlich repräsentierte Informationen immer unvollständig, denn wir treffen aus der Gesamtheit der Erfahrungen, die wir mitteilen, eine – teils bewusste, meist aber unbewusste – Auswahl. Damit sind wir imstande, uns dem anderen mitzuteilen, ohne jede einzelne Wahrnehmung oder Erfahrung im Detail wiederholen zu müssen. Gleichzeitig geben wir so unseren Erfahrungen auch eine bestimmte Wertigkeit und bringen damit ihre Bedeutung für unser Leben zum Ausdruck.

Alles, was jedoch nicht in diese Auswahl fällt, kommt nicht zu Wort, wird nicht verbal ausgedrückt und bleibt ungesagt. Dennoch können gerade diese ausgelassenen Anteile für das Gespräch entscheidend sein, da der Sprecher diese unbenannten Anteile beim Zuhörer entweder als bekannt voraussetzt, oder sie als gemeinsame Basis unterstellt. Da der Zuhörer jedoch sein eigenes Weltmodell besitzt, wird er das Ausgelassene (also alles das, was nicht gesagt wurde, sondern als gemeinsam bekannt vorausgesetzt wurde, sowie alle unspezifischen oder unklaren Aussagen) mit Anteilen aus seiner eigenen Landkarte (seines Weltmodells) auffüllen.

Diesen Vorgang bezeichnen wir als Interpretieren und er geschieht viel, viel häufiger, als wir glauben.

 

Wenn Menschen miteinander kommunizieren, beziehen sie sich immer auf zwei Wirklichkeiten:

eisberg-b-uDie Wirklichkeit erster Ordnung sind Dinge, Orte, Personen, Abläufe, Regeln etc., die in der äußeren Welt zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken sind (sensorische Wahrnehmung).

Die Wirklichkeit zweiter Ordnung hat im Hintergrund die eigene, innere Welt (das Weltmodell).

Wie bei einem Eisberg ist nur die Spitze sichtbar:

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass sich ihre Verhaltensweisen und gedanklichen Verarbeitungsprozesse und immer aus diesen beiden Wirklichkeiten heraus entwickeln. Über die Sprache kommen beide Wirklichkeiten aus der Tiefenstruktur in die Oberflächenstruktur.

Unsere dabei verwendete Ausdrucksweise lässt nicht nur Rückschlüsse auf unser Weltbild erkennen, sondern offenbart auch weitest-gehend die internen Prozesse, mittels derer wir unser Modell der Welt erzeugt haben. In der Kommunikation ist es daher sinnvoll, diesen Hintergrund zur berücksichtigen, um zu klären, aus welcher Wirklichkeit heraus der Sprecher gerade kommuniziert. Durch geeignete Frage-techniken kann dieser Prozess abgesichert werden. NLP dient hierzu das Metamodell der Sprache.

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