Herzlich willkommen bei Bernd Holzfuss

Institut für WirkKommunikation

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NLP Seminarzentrum Rhein-Main

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Einladung zur Zusammenarbeit und zum fachlichen Austausch

Dieser Blog handelt von wirkungsvollen Modellen der menschlichen Kommunikation im beruflichen und privaten Bereich.

Ihre aktive Beteiligung auf dieser Seite in Form von Kommentaren und eigenen Beiträgen ist uns sehr willkommen.

NLP-Seminar- und Ausbildungs-Angebote

NLP-Coaching und Neuro-Linguistische Psychotherapie.

Aussagekraft der Augenzugangshinweise

Britische Forscher haben brandaktuell wieder mal eine „neue“ Studie zum NLP-Modell der Augenzugangshinweise durchgeführt, die derzeit in der Online-Presse vielfach veröffentlicht wurde.

Danach hat ein wissenschaftliches Forscherteam um Caroline Watt von der Universität Edinburgh festgestellt, dass sich Lügner  nicht durch genaues Beobachten der Augenbewegungen entlarven lassen. “ Der Blick nach rechts oder links oben steht in keiner Verbindung mit dem Wahrheitsgehalt von Aussagen“.

Welch eine Offenbarung – Denn Ausgangspunkt dieser Untersuchung, so die Wissenschaftler, sei die „umstrittene Technik aus dem NLP, dass sich Lügner durch ihre Augenbewegungen verraten“. „In Kommunikationskursen“ – so der Forschungsansatz – „lernen die Teilnehmer, die Verhaltensweisen ihres Gegenübers anhand bestimmter Regeln zu analysieren. NLP zufolge lügt ein Mensch, der nach rechts oben blickt, während eine Person mit Blick nach links oben die Wahrheit spricht“, so die Wissenschaftler.

Schade, wirklich sehr schade um die vergeudete Zeit, denn die Studie widerlegt eine Theorie, die im NLP in der dargestellten Form gar nicht aufgestellt wurde.

Der Kern des NLP-Modells über die Augenzugangshinweise ist die Aussage, dass sich anhand der Augenbewegungen Rückschlüsse auf die geistige Aktivität eines Menschen ziehen lassen – nicht aber auf den Inhalt seiner Gedanken. Seriöse NLP-Trainer wissen das. Augenbewegungen geben Aufschluss darüber, in welchem Repräsentationssystem (Sehen, hören, fühlen) jemand seine Informationen abruft und innerlich wieder zugänglich macht, also repräsentiert und ob diese Informationen konstruiert oder erinnert sind. Augenbewegungen dienen einem Coach oder Therapeuten immer nur als physiologischer Hinweis auf innernpsychisch ablaufende Prozesse. Dies lässt längst keine Folgerung zu, ob es sich um Lügen handelt.

Auch Prof. Dr. Michael Nideggen, Psychologie-Professor an der FU-Berlin hat kürzlich bestätigt, dass Augenbewegungen mit geistiger Anstrengung, wie dem Abrufen von Wissen oder dem Rekapitulieren einer Geschichte in Verbindung steht und eben keine unmittelbaren Erkenntnis über den Wahrheitsgehalt von Aussagen zulassen.

Und der DVNLP (Deutscher Verband für Neurolinguistisches Programmieren e.V.) als größter europäischer Dachverband des NLP distanziert sich energisch von der Behauptung, NLP lehre diese Theorie mit den Worten: „Die Nutzung von Augenbewegungsmustern als Lügendetektor ist fachlich nicht haltbar und unverantwortlich. Der DVNLP distanziert sich von allen Behauptungen Augenbewegungsmuster seien als Lügendetektor einsetzbar. Augenbewegungen sind als Lügendetektor ebenso sinnvoll wie die Errötung des Gesichtes. Nichts anderes wird in den seriösen NLP-Ausbildungen auch gelehrt. Kein ernst zu nehmender NLP-Anwender würde je etwas anderes behaupten.“

Da in der Studie die Zuordungsbereiche „erinnert und konstruiert“ durch die Wissenschaftler einfach mit „Wahrheit und Lüge“ gleich gesetzt wurden, liegt die Vermutung nahe, dass die Wissenschaftler das Modell der Augenzugangshinweise gar nicht genau kennen. Damit ist sind sie nicht allein. Untersuchungen gleichen Inhalts hat es in der Vergangenheit schon öfter gegeben…

Die Artikel stehen unter anderem in:

Welt Online: „Lügner verraten sich mit den Augen? Ein Irrtum!“
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article108264618/Luegner-verraten-sich-mit-den-Augen-Ein-Irrtum.html
Stern.de: „Lügner verraten sich nicht durch Augenbewegungen“
http://www.stern.de/wissen/mensch/psychologie-luegner-verraten-sich-nicht-durch-augenbewegungen-1855883.html
Tagesspiegel: Ich schau dir in die Augen, Kleines! Augenbewegungen entlarven Lügner nicht“
http://www.tagesspiegel.de/wissen/ich-schau-dir-in-die-augen-kleines-augenbewegungen-entlarven-luegner-nicht/6868254.html
Hannoversche Allgemeine: „Lügen lassen sich nicht am Blick erkennen“
http://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Luegen-lassen-sich-nicht-am-Blick-erkennen
PLoS ONE: „The Eyes Don’t Have It Lie Detection and Neuro-Linguistic Programming“
http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0040259

 

Feedback – wie Kommunikation gelingen kann

Fremde Meinungen sind Massenware –  Feedback ist ein wertvolles Geschenk.

Wir alle leben im modernen Zeitalter des kommunikativen Informationaustausches und genießen in unserer Gesellschaft das unschätzbare Privileg der Meinungsfreiheit. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Menschen kaum eine andere Äußerung so oft, so intensiv und und so weit verbreiten wie ihre eigene Meinung. Egal in welchem Kontext, egal zu welchem Thema; jeder kann zu jedem und allem seine eigene Theorie haben und darf diese auch kundtun. Wenn jedoch die eigenen Ansichten unter dem Deckmäntelchen des „gutgemeintem Feedback“ geäußert werden, dann plädiere ich dafür, dies in der Weise geschehen zu lassen, dass beide – Feedbackgeber und Feedbacknehmer – auch den größtmöglichen Nutzen davon haben.

NLP-Ausbildungen in Hessen / Rhein-Main

Erfolgreicher Abschluss des NLP-Diploma Kurses

Nach zwei erlebnis- und erkenntnisreichen Wochenenden mit viel Spaß, Inspiration und Selbsterfahrung präsentieren die frisch gebackenen NLP-Diplomas stolz das weltweit anerkannte Zertifikat der INLPTA und freuen sich sehr auf die nächsten Schritte…

 

Das Meta-Modell der Sprache

Das Meta-Modell der Sprache ist ein sehr nützliches Modell aus dem NLP, das zeigt, wie Sprache psychologisch funktioniert. Es besteht in seiner praktischen Anwendung aus :

1. einem Katalog von „Meta-Modell-Verletzungen“. Das sind häufig zu beobachtende Sprachmuster, die Tilgungen, Generalisierungen und Verzerrungen beschreiben. Die Kenntnis dieser Muster erlaubt es, die elementaren Prozesse menschlicher Modell-Bildung im Alltag bei anderen und bei sich zu erkennen, und

2. aus einem Katalog von sprachlichen Reaktionen auf diese „Verletzungen“. Mit diesen Reaktionen soll beim Gesprächspartner ein Prozess der „Selbstexploration“ ausgelöst werden.

Problemsprache und ihre Ursachen

Gerade in problematischen Situationen reden Menschen oft in ihrer persönlichen „Problemsprache“. Dabei erfolgt die Auswahl dessen, was sie aus der Gesamtheit ihrer Erfahrungen anderen mitteilen bzw. was sie weglassen, in einer Weise, die ihr Erleben und ihren Handlungsspielraum einschränken. Psychologisch gesehen handelt es sich hierbei um eine Art der Angstreduktion in Folge des Versuches, mit diesem Problem umzugehen.

Neurophysiologische Grundlagen / Spiegelneuronen

Das menschliche Gehirn ist mit unzähligen Nervenzellen (Neuronen) ausgestattet, die im eigenen Körper bestimmte Vorgänge, wie z.B. körperliche Handlungen oder emotionale Empfindung steuern. Sie erhalten ihren „Feuerimpuls“ über das entsprechende Gehirnareal. Diese Nervenzellen können aber auch in exakt der gleichen Weise aktiv werden (also „feuern“), wenn dieser Vorgang bei einer anderen Person nur beobachtet wird. Diese Nervenzellen heißen Spiegelnervenzellen bzw. Spiegelneuronen.

Die Macht der wirkungsvollen Worte

Worte – die scheinbar harmlosen und für die meisten so selbstverständlichen Bestandteile unserer tagtäglichen Sprache – können eine immense Wirkung entfalten.

Sie öffen die Türen und die Herzen der Menschen ebenso, wie sie tiefe Wunden reißen und riesige Mauern aufbauen. Sie zerstören Beziehungen oder besiegeln Karrieren. Einzelne Wörter können schlagartig eine geradezu schicksalhafte Wirkung entfalten.  Oder wie Mark Twain schon sagte: „Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem fast richtigen, ist wie der Unterschied zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitzeinschlag.“

Die 5 Grundsätze wirkungsvoller Kommunikation

Warum es manchmal recht schwierig sein kann, richtig zu verstehen oder richtig verstanden zu werden…

Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte 5 pragmatische Grundregeln auf, die in jeder Kommunikationssituation gelten. Sie sind empirisch nachweisbar und -quasi am eigenen Leib- erlebbar.

Diese Grundsätze, die die menschliche Kommunikation erklären und ihre Paradoxie zeigen, werden uns dann umso gegenwärtiger, je offener und bewusster wir uns mit unseren eigenen Kommunikationsmustern auseinandersetzen und sie reflektieren:

Was ist WirkKommunikation?

Wir Menschen kommunizieren jeden Tag miteinander.

Das ist ein elementarer Bestandteil unseres täglichen Lebens. Durch den Austausch mit anderen bleiben wir in Kontakt. Dadurch können wir Informationen bekommen und auch weitergeben. Soweit ist alles wunderbar.

Aber führt die Art, WIE wir kommunizieren auch immer zum gewünschten Ziel?
Oder andersherum: Erzielen Sie mit dem was und wie Sie es sagen auch immer das Ergebnis, das Sie eigentlich erreichen wollten?

Das ist sicher nicht in jeder Situation erforderlich. Doch wer ein Bewerbungs- oder Verkaufsgespräch führt, wer eine Präsentation oder einen Vortrag hält, wer neue geschäftliche oder private Kontakte knüpfen möchte, der erhöht seine Erfolgsrate drastisch, wenn er seine Wirkung auf andere Menschen (er)kennt und demgemäß einzusetzen weiß.

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