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Dieser Blog handelt von wirkungsvollen Modellen der menschlichen Kommunikation im beruflichen und privaten Bereich.

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Problemsprache und ihre Ursachen

Gerade in problematischen Situationen reden Menschen oft in ihrer persönlichen „Problemsprache“. Dabei erfolgt die Auswahl dessen, was sie aus der Gesamtheit ihrer Erfahrungen anderen mitteilen bzw. was sie weglassen, in einer Weise, die ihr Erleben und ihren Handlungsspielraum einschränken. Psychologisch gesehen handelt es sich hierbei um eine Art der Angstreduktion in Folge des Versuches, mit diesem Problem umzugehen.

D.h. sie verlieren während dieser Filterungsprozesse wichtige Informationen über sich selbst und ihre Erfahrungen. So filtern sie nach bestimmten Mustern Informationen heraus und gestalten verbal ihr ganz privates Modell der Welt in Bezug auf diese aktuelle Erfahrung, über die sie gerade sprechen.

Als Richard Bandler und John Grinder erfolgreiche Menschen modellierten, entdeckten sie, welche speziellen Fragetechniken diese Menschen anwandten, um schnell zum Wesentlichen der Information vorzudringen. Sie entwickelten das Metamodell der Sprache, um präzise Kommunikationsmuster anderen Menschen vermittelbar zu machen.

Es basiert auf der Feststellung, dass unsere Wahrnehmung der Welt über die fünf Sinne unvollständig und damit unsere Vorstellung von der Welt (die Landkarte) nicht mit der Realität (dem Gebiet) identisch ist. Für diese Nichtübereinstimmung sind drei Gestaltungsprozesse verantwortlich mit deren Hilfe Menschen ihre Landkarten bzw. Weltmodelle konstruieren:

 

 

Diese Prozesse, mit denen Menschen die sprachliche Repräsentation ihrer Welt ausfiltern sind dieselben, mit denen sie auch ihre innere Repräsentation der Welt einschränken.

 

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Generalisierung, Tilgung und Verzerrung

Diese drei Prozesse erlauben uns einerseits zu überleben, zu wachsen, zu lernen, zu verstehen und den Reichtum, den die Welt zu bieten hat, zu erfahren. Andererseits können eben genau diese Prozesse zu Problemen in der Kommunikation führen, da wir fälschlicherweise unsere eigene selektive Wahrnehmung der Realität mit der äußeren Welt verwechseln bzw. schlechthin gleichsetzen.

 

Generalisierung – Verallgemeinerungen

generalisierung

Durch Generalisieren lernen wir, in der Welt zu bestehen, in dem wir gleiche oder ähnliche Erfahrungen sortieren, bzw. einander zuordnen. Wenn wir uns beispielsweise als Kind einmal an einem Bügeleisen verbrannt haben, verallgemeinern wir diese Erfahrungen auf alle Objekte, die heiß sind und ähnlich aussehen.

Wir müssen das gleiche Erlebnis mit einem anderen Bügeleisen nicht wiederholen, denn wir haben die Generalisierung dieser Erfahrung bereits gelernt. Ein typisches Beispiel für eine einschränkende Generalisierung ist eine Hundephobie. Das Erlebnis, einmal von einem Hund gebissen worden zu sein, ist auf alle existierenden Hunde übertragen worden. Das Ergebnis ist dann eine erhebliche Beeinträchtigung der alltäglichen Bewegungsfreiheit und des allgemeinen Wohlbefindens.

 

Tilgung – Weglassen von Detailinformationen

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Die Fähigkeit zu Tilgen erlaubt es uns, nur die uns momentan wichtig erscheinenden Informationen aufzunehmen. Eine Faustregel besagt, dass ein Mensch in der Lage ist, den Fokus seiner Aufmerksamkeit in einem Augenblick auf 7 ± 2 Informationen gleichzeitig zu richten. Alle weiteren Eindrücke werden einfach ausgeblendet. Ansonsten würden wir von einer Flut von Reizen überschwemmt, die unser Bewusstsein gar nicht alle verarbeiten könnte.

So kann jemand ein Buch lesen, während Leute um ihn herum reden oder der Fernseher läuft. Einschränkend wirken Tilgungen jedoch dann, wenn wir nützliche Informationen oder Erfahrungen löschen oder ignorieren, wie dies etwa bei der Klage „Ich bekomme keinerlei Anerkennung“ erkennbar wird. In dieser Aussage sind nicht nur die Erfahrungen, in denen derjenige anerkannt wurde, verschwunden, sondern auch die Akteure dieses Nicht-Anerkennens sowie das, was von diesen nicht anerkannt wird, usw.

 

Verzerrung – Umändern, Umgestalten

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Das Verzerren ist der dritte Prozess, mit dem wir unsere Wahrnehmung kreieren. Wir können mittels dieser Prozesse unsere Erfahrungen so um- und neu gestalten, wie wir es uns wünschen. Auf der Grundlage dieser Fähigkeit sind wir fähig, Träume in Realität umzusetzen, Bilder zu malen oder Romane zu schreiben.

Nachteile des Verzerrens zeigen sich in Feststellungen wie zum Beispiel: „Ich bedauere meine Entscheidung.“ Hier ist sprachlich ein Prozess -nämlich der des Entscheidens- zu einem unwandelbaren Ereignis erstarrt. Der Sprecher nimmt sich so die Kontrolle über fortlaufende Prozesse, indem er sie zu einer nicht zu ändernden Tatsache umdefiniert.

Eines der Ziele des NLP ist es, diese Prozesse bewusst zu machen. Ein sehr wirkungsvolles Instrument bildet das Meta-Modell der Sprache. Es bietet viele hilfreiche Techniken, um die diese Filterprozese aufzulösen.

 

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