Die NLP Buchbesprechung ist da

Die neue NLP Buchbesprechung ist da

Die NLP Buchbesprechung: Joseph O´Connor, John Seymour: Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung.

Die Autoren:

Joseph O´Connor und John Seymour sind bis heute dem NLP sehr verbunden und haben es seit seinen Anfängen begleitet. Sie standen in freundschaftlichem Kontakt zu zweien der Gründer, Richard Bandler und John Grinder, daher verwundert es nicht, dass Grinder eines der beiden Vorworte für das Buch verfasst hat. Das zweite Vorwort ist von Robert Dilts, einem wichtigen Wegbegleiter und Weiterentwickler des NLP. Die Autoren stellen viele Bezüge zu Bandler und Grinder her, so dass die beiden in ihrer individuellen Art für die Leser*innen erlebbar werden.

Inhalt:

„Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“ gilt als die erste umfassende Einführung und Gesamtdarstellung des NLP in deutscher Sprache. Nach ihrem Erscheinen 1992 wurde es bald zum Standardwerk und zur Basislektüre für NLP-Ausbildungen. Da es mehrfach überarbeitet wurde, ist es auch heute noch aktuell. Es befasst sich mit den Grundgedanken des NLP, etwa wie die Sinne für das Denken, Fühlen und Sprechen genutzt werden können oder das eigene State-Management reguliert werden kann. Zudem umfasst es spezifische Arbeiten von Robert Dilts, erläutert ausführlich das Meta- und das Miltonmodell der Sprache, definiert weitere NLP Formate wie Alignement, die Arbeit mit Werten und auch ganz konkret die Situation auf Meetings und Besprechungen. Hinzu kommen Hinweise auf Therapiemöglichkeiten, persönliche Veränderungsarbeit und ein ausführliches Kapitel zu Strategien. Ist es damit ein klassisches NLP Buch, wie es viele andere auch gibt?

Mein persönlicher Eindruck:

„Back to the roots“ war der Grund dafür, dass ich das Buch lesen wollte – und es hat sich gelohnt. Es gibt viele Werke, die NLP, seine Entstehung und Anwendung weitgefächert beleuchten. Doch es ist etwas völlig anderes, wenn die Autoren selbst bei der Entstehung dabei waren. Dieses Buch beschreibt NLP anders, als es heute zu lesen ist: Ursprünglicher und direkter. Es will nicht überzeugen oder belehren – die Autoren machen NLP in diesem Buch lebendig, insbesondere durch die Beispiele mit Bandler und Grinder. Der vollkommen andere Aufbau des Buches – nicht einem Curriculum oder Seminarablauf entsprechend, sondern in natürlicher Weise wachsend und logisch aufbauend – lässt klar werden, wie und warum sich das NLP genau so entwickelt hat, wie wir es heute erleben können. Diese Form der Themenentwicklung eröffnet eine neue, in sich konsistente Variante der Entstehung und Entwicklung des NLP.

Fazit:

Für mich war das Buch ein Volltreffer. Der Aufbau, die Herangehensweise und der direkte zeitliche Bezug haben für mich einen weiteren Blickwinkel auf das NLP eröffnet. Es ist grundsätzlich lohnend, als NLP Anwender*in die Ursprungswerke des NLP zu lesen, allen voran natürlich „Metasprache und Psychotherapie“ von Bandler und Grinder. Doch während deren Buch für meinen Geschmack etwas zu theoretisch und komplex gehalten ist, macht O´Connors und Seymours Buch Spaß beim Lesen, es unterhält, folgt einem logischen Fluss und hält gleichzeitig ein hohes Niveau ein, aus dem sich viel ins Leben und in die Lehre des NLP übernehmen lässt. Für mich eine klare Leseempfehlung.

Jasmin Frank-Holzfuß

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