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Was bedeutet Dir Stabilität?

Stabilität

Gibt es das überhaupt noch? Stabilität im Leben? Ist das nicht ein längst überholter Aspekt aus den 50er und 60er Jahren, in denen Menschen einen Beruf erlernt und diesen dann bis zur Rente ausgeübt haben? In denen zwei Menschen ein einziges Mal heirateten und dann  zusammenblieben, ob das nun für sie schön war, oder nicht? In denen es im Urlaub immer an die Nordsee oder in der Berge ging und zwar immer an den gleichen Ort? Waren das nicht die Zeiten, in denen einmal entschieden und dann beibehalten wurde, ganz einfach: Weil es eben nun mal so war?

Oder hat diese Betrachtungsweise von Stabilität zu sehr die Bedeutung von Gleichförmigkeit, Starre und absoluter Festlegung? Kann Stabilität auch etwas sein, was beständig ist und trotzdem wandelbar? Oder ist das ein Widerspruch in sich?

Was ist zu viel und was ist zu wenig?

Im NLP gehen wir davon aus, dass grundsätzlich das flexibelste Element innerhalb eines Systems im Vorteil ist: Wer also eine Auswahl hat, ist besser dran, als jemand, der nur eine einzige Möglichkeit sieht.
Doch sprechen (zu) viele Optionen nicht unbedingt für Stabilität! Im Gegenteil, sie können auch zu Überforderung oder Unentschlossenheit führen. Wer beispielsweise für seine Wut nur ein Ventil hat, etwa Gewalt gegen Menschen, der hat den Vorteil, nicht abwägen zu müssen. Allerdings bringt diese eine Handlungsoption zahlreiche andere Widrigkeiten mit sich, sowohl im moralischen, im sozialen als auch im juristischen Sinne. Wer mehrere Verhaltensmöglichkeiten kennt, kann sich überlegen, wie er reagieren möchte, muss aber auch eine Entscheidung treffen. Beides wirkt sich auf das jeweilige Umfeld aus und wird sehr wohl wahrgenommen.
Ist damit möglicherweise jemand, der immer genau gleich reagiert, für seine Umgebung „stabiler“ als jemand, der abwägt und unterschiedliche Reaktionen zeigt? Hat Stabilität auch etwas mit Berechenbarkeit zu tun?

Berechnung oder Beständigkeit?

Unter den Synonymen für Stabilität finde ich folgende Begriffe: Beständigkeit, Ausdauer, Dauerhaftigkeit.  NLP basiert auf Linguistik. Worte haben demnach eine große Bedeutung und werden auch in ihrer Tiefe analysiert. Mir fällt dabei besonders der Unterschied zwischen Berechenbarkeit und Beständigkeit auf:
Mit Berechenbarkeit kann ich mir mathematisch genau ausrechnen, wie jemand in einer Situation reagieren wird. Ich weiß, mache ich die Person wütend, geschieht diese eine Reaktion – im oberen Beispiel: Sie schlägt zu. Es gibt immer nur diese eine Option, sowohl im Guten, als auch im Schlechten. Damit einhergehend gibt es auch keine Veränderung, keine Wachstumsoption.
Beständigkeit hingegen hat aus meiner Sicht etwas mit dem Stand, also dem inneren und äußeren Standing zu tun. Ich brauche und ich kann nicht genau ausrechnen, was exakt geschehen wird, weil ich mich auf den grundsätzlichen „Bestand“ der Person verlassen kann: die Werte, die Haltung, die Ausrichtung. Innerhalb dieses Bestandes an Verhaltensoptionen gibt es eine Auswahl, doch die ist – wie bei den Synonymen aufgeführt – von Dauerhaftigkeit geprägt: Sie ist wandelbar, veränderbar und zugleich stabil. Sie kann wachsen, aber sie ist nicht plötzlich vollkommen anders, macht keine abrupte Kehrtwende, sondern sie ist im Rahmen des „Bestands“ verlässlich und stabil.

Was bedeutet Stabilität ganz konkret für mich?

Das ist es auch, was für mich Stabilität ausmacht, wie ich sie erleben möchte und selbst ins Leben stelle: Eine beständige Werte- und Handlungspalette zu haben, aus der ich selbst schöpfen und auf die sich andere verlassen können. Die ich ausformen, beleben und gestalten kann, die wächst und wandelbar ist und gleichsam meine inneren Überzeugungen dauerhaft transportiert und bestätigt.

Wie ist das bei Dir? Wenn Du an Stabilität in Deinem Leben denkst, was bedeutet sie für Dich? Ist sie für Dich durch gleichbleibende Muster, die nach einem bestimmten Schema in Deinem Leben verlaufen, gekennzeichnet? Ist für Dich eine Sache, Situation oder ein Mensch stabil, wenn Du mindestens zu 99,5 % weißt, was Dich erwartet, jetzt und in Zukunft? Oder ist Stabilität gar kein Thema für Dich, weil Dein Bereich die möglichst häufige und kreative Flexibilität ist? Oder ist auch für Dich Stabilität ein Thema, das mehrere Facetten hat – feste und dauerhafte genauso wie weiche und veränderbare?

Ich freue mich auf eine Meinung von Dir und auf Deine Sicht auf die Stabilität in Deinem Leben.

 

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